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Studien

1. Pilotstudie
In einer Pilotstudie wurden gesunde Probanden, darunter erfahrene Meditierende, nach ihren Erfahrungen im Sensorium befragt. Die Sitzungen dauerten 20 Minuten, wobei Signale des EKG und EEG über Elektroden abgegriffen und den Probanden im Sensorium in Echtzeit als ihre persönlichen Klänge und Farben präsentiert wurden. Nahezu alle Probanden berichteten über einen Anstieg an Glücksempfinden, Entspannung, Zufriedenheit, innerer Harmonie und eine Ausweitung des Körperbewusstseins. Die einzelnen Bewertungen sind in der nachstehenden Grafik dargestellt.

Im Folgenden sind einige Spontanaussagen aus den ersten Anwendungssit-zungen wiedergegeben:
- beeindruckend!
- sofort sehr beruhigend
- zieht die Aufmerksamkeit auf das Innenleben
- Puls wirkt tranceinduzierend
- direct prompt to trigger things
- eigene Körpermusik ist für mich sehr interessant, da sie in ein “Shiva“-Bewusstsein führen kann
- günstig für das Loslassen von Kontrolle und eine gute Basis für Kreativität
- es ist ein Geschenk, ich empfinde Ehrfurcht
- mein Körperbewusstsein wurde intensiviert bzw. ich habe erstmals deutlich die Körperschwingungen wahrgenommen
- besonders eindrucksvoll war die entstehende Weite und Öffnung
- ich habe Lust auf mehr, auf regelmäßige oder kontinuierliche Erfahrung mit dieser Verbindung

2. Vergleichstudie
In einer weiteren Studie wurden verschiedene Konfigurationen des Sensoriums mit anderen Verfahren verglichen. Der wesentliche Aspekt der Selbsterfahrung in meditativer Umgebung legt den Vergleich mit Verfahren aus der Achtsamkeitspraxis nahe. Daher wurde das Sensorium verglichen mit einer Body-Scan Übung und einer Atemachtsamkeitsübung wie sie im MBSR-Training von John Kabat-Zinn vorgeschlagen werden. Eine weitere Vergleichsbedingung war eine sogenannte Pseudo-Sensorium-Sitzung, in der zwar dieselben audiovisuellen Stimuli angeboten wurden, jedoch ohne den Bezug zu den eigenen Körpersignalen. Das Ergebnis dieser Studie mit über 30 TeilnehmerInnen ist in der folgenden Abbildung dargestellt.

Ergebnisse

3. Klinische Studie
Eine Studie mit Patienten mit psychosomatischen Symptomen wurde in den Heiligenfeld Parkklinik durchgeführt. Daraus entstanden 2 Masterarbeiten, die die Ergebnisse zusammenfassen.

Master Thesis of Jaqueline Possiel: "The Sensorium: As a therapeutic setting in comparison to treatment approaches of the Heiligenfeld Kliniken"

Master Thesis of Lena Dingfelder: "The Sensorium – a mindful experience of the own body - Implementation and evaluation of a therapeutic intervention for patients suffering from depression"

 




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