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Die Vision

Forschungsvorhaben

Ausgehend von den positiven Ergebnissen der Pilotstudie wird in weiteren Studien die Entwicklung von therapeutisch wirksamen Settings angestrebt.  Da die positiven Effekte der verschiedenen Feedbackmodalitäten dieser neuen Art des Neurofeedbackerlebens noch weitgehend unbekannt sind, müssen hierzu eine Reihe grundlegender Studien durchgeführt werden.

 

Studie 2012

Es ist geplant, zunächst gesunde Probanden im Sensorium zu untersuchen. Jede/r Proband/in soll drei Sitzungstermine von je 1,5 Stunden Dauer wahrnehmen, in welchen jeweils zwei verschiedenen Konfigurationen des Sensoriums erlebt werden. Jede Konfiguration zeichnet sich durch eine spezielle Zusammenstellung von physiologischen Signalkomponenten und deren Wiedergabe in Klang und Licht aus. Es werden Signale des EKG, EEG, der Hautleitfähigkeit und Atmung rückgemeldet. Insgesamt soll die Sitzung einen meditativen Charakter haben. Nach dem Ausfüllen eines Eingangsfragebogens und dem Anbringen von Elektroden soll die Person in einer 15 bis 30-minütigen Exposition in rezeptiver Weise das Geschehen auf sich wirken lassen. Nach dieser Neurofeedbackphase erfolgt eine verbale Feedbackphase, in der die Person ihr Erleben schildern und in einem Fragebogen festhalten soll. Danach erfolgt die zweite 15 bis 30-minütige Neurofeedbackphase, die wieder von einem Fragebogenfeedback gefolgt wird. Auf diese Weise werden pro Person 6 verschiedene Konfigurationen getestet.

 

Folgestudien

Nachfolgend ist geplant, je nach Studienergebnissen Patienten mit definierten psychosomatischen Störungen zu untersuchen. Beispielsweise offenbarte eine Pilotstudie im Sensorium eine Erweiterung der Körperwahrnehmung, wovon Patienten mit Körperschemastörungen profitieren könnten. Auch Stress und Aufmerksamkeitsstörungen könnten mögliche Indikationen sein.




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